Interkulturelle Woche 2019

Interkulturelle Woche

Interkulturelle Woche 2019

in der Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen

Sonntag, 22. bis Mittwoch, 8. Oktober 2019

 

 

 

22. September | Sonntag

Eröffnungsgottesdienst für die interkulturelle Woche und die Ausstellung „Geflohen-Vertrieben-Angekommen“

10:00 Uhr St. Johannes Kirche Arsten

Thema: Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter – gegen den Strich gebürstet

22. September - 8. Oktober

Ausstellung „Geflohen-Vertrieben-Angekommen“

Gemeindehaus Arsten, In der Tränke 24

Zur Verfügung gestellt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

 
24. September | Dienstag

„Kleine Zuflucht. Nirgends. Todesursache Flucht“

09:00 Uhr Gemeindehaus Arsten, In der Tränke 24

Lesung mit Peter Lüchinger von der Bremer Shakespearcompany und Vortrag von Anja Tuckermann vom Hirnkost-Projekt „Todesursache Flucht“
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von dem Duo Mirjam Schulze (Geige) und  Pedram Mohammadi (Tar)

 
25. September | Mittwoch

Führung durch die Ausstellung „Geflohen-Vertrieben-Angekommen“

19:00 Uhr Gemeindehaus Arsten, In der Tränke 24

Führung für Senioren mit Frau Büttgen, Bildungsreferentin beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

 
 

 

Gebet der Hoffnung

Gedenkstein

Gebet der Hoffnung

An der Gedenkstätte für geflüchtete Menschen

Wir gedenken derer, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind.

Regelmäßig in den ungeraden Monaten am 2. Montag jeweils um 18 Uhr. 

9. September und 11. November 2019

 

Regelmäßige Gebetstermine

Um 18 Uhr am zweiten Montag des Monats in den ungeraden Monaten.

  • Montag, 9. September 2019 um 18 Uhr

  • Montag, 11. November 2019 um 18 Uhr


An der Gedenkstätte für geflüchtete Menschen fand am 13.Mai 2019 zum ersten Mal eine Andacht statt, die wir unter dem Namen „Gebet der Hoffnung“ in Zukunft regelmäßig durchführen wollen. Es wurde derer gedacht, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Stellvertretend für die unzähligen anderen ertrunkenen, verdursteten oder an Erschöpfung gestorbenen Menschen wurde in kurzen Beiträgen das Schicksal dreier Geflüchteter genannt. Und es werden täglich immer mehr. Die europäischen Regierungen haben neben anderen Verschärfungen die staatlichen Seenotrettungen völkerrechtswidrig weitestgehend ausgesetzt. Das zivilgesellschaftliche Engagement bei Seenotrettungseinsätzen im Mittelmeer wird kriminalisiert und strafrechtlich verfolgt. Die privaten Rettungsschiffe werden beschlagnahmt und deren Crews drohen langjährige Prozesse mit anschließenden drastischen Haftstrafen.

Die Konsequenzen dieser rechtsstaatlich verordneten Enthaltung zur Seenotrettung sowohl staatlicher als auch zivilgesellschaftlicher Organisationen sind erschütternd.

Einerseits können immer weniger auf der Flucht befindliche Menschen aus dem Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet werden. Andererseits wird die Dunkelziffer tatsächlich ertrunkener Menschen immer höher. Denn den Statistiken zum Trotz, die ein Sinken der Anzahl der vor Krieg und Armut Geflüchteten suggerieren, gibt es weiterhin eine hohe Anzahl von Menschen auf der Flucht und eine hohe Fluchtbereitschaft, da sich an den fluchtverursachenden Situationen außerhalb Europas nichts geändert hat.

Grundrechte und Menschenwürde werden nach wie vor systematisch verleugnet und vorenthalten.