Habenhauser Schafferkonzerte - JAZZ + KLASSIK

Simon-Petrus-Kirche

Habenhauser Schafferkonzerte

JAZZ + KLASSIK

Saison 2026

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht

Jazz jeden 1. Freitag im Monat 
Klassik jeden 4. Freitag im Monat 

jeweils um 20 Uhr

Immer in der Simon-Petrus-Kirche
Habenhauser Dorfstr. 42

 

 

In unseren Reihen JAZZ + KLASSIK präsentieren die musikalischen Leiter Jens Schöwing und Leonard Trommel immer wieder besondere Hörerlebnisse. In der Jazzreihe sorgt der Bremer Pianist Jens Schöwing für ein vielfältiges und interessantes Programm, in dem sich traditionelle und moderne Spielarten begegnen und die Vielfalt des Jazz verdeutlicht. Für die klassischen Konzerte stellt der Cellist Leonard Trommel abwechslungsreiche und anspruchsvolle Programme zusammen, die den reichen Fundus der verschiedenen Musikepochen darstellen.

 

 

 

 

 

 

 

JAZZ - 2. Januar 2026

Gramel & Brendgens
Schöwing & Entrup
The Art of Duos

Evelyn Gramel - Gesang
Thomas Brendgens-Mönkemeyer - Gitarre

Jens Schöwing - Piano
Matthias Entrup - Vibrafon

 

 

Ein Neujahrskonzert der besonderen Art. Zwei eingespielte Jazzduos präsentieren ihre Programmhighlights. Anschließend treffen sie in unterschiedlichen Konstellationen von Solo bis Quartett aufeinander mit Songs von Bach bis Gershwin.

 

KLASSIK - 23. Januar 2026

Namu Ensemble
Ich wandre durch Theresienstadt

Dähi Kim - Flöte
Dannielle Seiler - Oboe
Susanne Milkus - Klarinette
Oscar Alemany - Horn
Abigail Kirsten - Fagott
Lisa Werhahn - Violine
Hanna Craib - Viola
Elena Tomachio - Cello
Rodolfo Ventorim - Kontrabass
Julie Comparini - Moderation und Gesang

 

Im Konzentrationslager Theresienstadt war ein Großteil der im tschechischen Raum berühmten jüdischen Komponist:innen und Musiker:innen interniert. Fast alle wurden in Auschwitz ermordet. Ihre Werke wurden während des Krieges als Propaganda für das Vorzeige-KZ Theresienstadt missbraucht und später für lange Zeit vergessen. Dieses moderierte Konzert gibt den wertvollen Werken dieser Komponist:innen eine Bühne.

Das 2020 gegründete Ensemble ist mit seiner Nonett-Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass ein junger Bremer Klangkörper, der sich großer Kammermusikwerke annimmt.

 

JAZZ - 6. Februar 2026

Dirk Piezunka & Michael Meyer

Eversand - Musik und Text


Dirk Piezunka - Saxofon, Bassklarinette, Flöte, Loopstation
Michael Meyer - Texte, Didgeridoo, Percussion

 

Saxophonist Dirk Piezunka wird auf der Grundlage von aufgenommenen Naturklängen die magische Schönheit des Nordens in Kompositionen und Improvisationen als Klanglandschaften erlebbar machen. Schauspieler Michael Meyer gibt den Geschichten und Gedichten dieses hinreißenden Landstrichs seine Stimme. Gemeinsam erschaffen sie ein unvergleichliches Konzerterlebnis − meditativ und erfrischend wie die Weite des Meeres.

 

KLASSIK - 27. Februar 2026

Wisura Quartett

Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am
Kreuze

Wiebke Corßen &
Regine Freitag - Violinen
Amy Shen - Bratsche
Leonard Trommel - Cello

 

 

Auftragskomposition des Priesters José Saenz de Santamaría, Marqués de Valde-Íñigo, für den Gottesdienst am Karfreitag 1787 in der Kapelle Santa Cueva in Cádiz. Die sieben langsamen Sätze kommentieren musikalisch die Worte des gekreuzigten Jesus. Das Stück wurde eines der berühmtesten Stücke Haydns zu seinen Lebzeiten. Er selbst hat es für Streichquartett und als Oratorium umgearbeitet.

Das 2024 gegründete Wisura-Quartett ist in Bremen beheimatet. In seinen Interpretationen ist die Nähe zur historischen Aufführungspraxis ein wichtiger Aspekt, Dazu musiziert es auf möglichst passendem Instrumentarium, damit die Werke wie in ihrer Entstehungszeit erklingen.

JAZZ - Samstag, 7. März 2026

Moritz Schöwing / Caspar Rutsch Quartett

Junger Jazz aus Hamburg

Caspar Rutsch - Tenorsaxophon
Moritz Schöwing - Piano
Julian Grüneberg - Kontrabass
Johannes Kalt - Schlagzeug

 

 

Caspar Rutsch und Moritz Schöwing sind zwei spannende junge Musiker aus Norddeutschland, die sich im letzten Jahr in Hamburg musikalisch gefunden haben. Die Musik ist geprägt von treibenden Rhythmen sowie tragenden Melodien und bewegt sich, inspiriert von Musikern wie Paul Motion oder Seamus Blake, in der Tradition der Jazz Moderne. Das Quartett setzt sich aus Musikern der jungen Hamburger Jazzszene zusammen.

 

KLASSIK - 27. März 2026

Stoye / Arehsazan / Fazelzadeh

Suite & Dastgāh – Spiegel zweier Welten

Alma Stoye - Viola da Gamba
Ava Arehsazan - Oud
Samyar Fazelzadeh - Laute

 

 

Suite & Dastgāh ist eine klangliche Reise, die die musikalischen Traditionen Frankreichs und Persiens in einen Dialog bringt. Ausgangspunkt ist die barocke Gambensuite mit ihren aufeinanderfolgenden Tänzen – ein formales Gefüge, das durch Tonart, Rhythmus und Affekt zusammengehalten wird. Ihr gegenüber steht das persische Konzept des Dastgāh, das mit einem Daramad (Präludium) eröffnet und sich durch improvisatorische, rhythmische und gesangliche Abschnitte entfaltet. Das Programm lässt sich also als Spiegel zweier Welten verstehen: europäische Tanzsuite und persisches Modalsystem treten im Konzert nebeneinander auf, aber ebenso werden sie verwoben, wodurch ein neues, hybrides Klangbild entsteht.

JAZZ - 10. April 2026

Blue Note Bach

Jotter


Matthias Entrup - Vibrafon
Jens Schöwing - Piano
Christian Frank - Bass
Marc Prietzel - Schlagzeug

 

Klassik-Jazz-Crossover-Klänge des bekannten bremischen Quartetts. Intelligent arrangierte und mit viel improvisatorischem Spielwitz vorgetragene Bearbeitungen des großen Meisters der Barockmusik und größtem Jazzer aller Zeiten. Blue Note Bach steht für eine überzeugende Balance zwischen Klassik-geprägten Texturen und einer Jazz-gemäßen Spielidentität.

 

KLASSIK - 24. April 2026

Duo Pohádka - Joh. Krebs & L. Hammerbacher

· Kammermusik für Klavier und Cello

Werke von Lera Auerbach, Johannes Brahms, Gabriel Fauré

Lydia Hammerbacher - Klavier
Johannes Krebs - Cello

 

 

Die Pianistin Lydia Hammerbacher und der Cellist Johannes Krebs begegneten sich in ihrer gemeinsamen Zeit an der HfK-Bremen. Sie haben in vielen Konzerten bereits einen erheblichen Teil des beliebten Repertoires für ihre Instrumente auf die Bühne gebracht.


Lydia begann bereits früh mit dem Klavierspiel. Schon während der Schulzeit war sie Preisträgerin vieler Wettbewerbe, (z.B. Nürnberger Klavierwettbewerbs, Jugend Musiziert). Sie studierte bei Claudia Birkholz und Günther Herzfeld an der HfK-Bremen, und war anschliessend dort als Korrepetitorin tätig. Mit dem Trio Manuk gewann sie 2014 den 1. Preis des Wettbewerbs „Riviera Etrusca“. Die Nachwuchsarbeit ist ihr in vielerlei Hinsicht wichtig. Sie war Mitbegründerin und Leiterin des Jugendensembles Neue Musik in Bremen.


Johannes ist einer der meist beachteten und facettenreichsten Musiker seiner Generation. Nach Studium bei F. Helmerson, F.-J. Sellheim, K. Heitz und R. Latzko, und Meisterkurse bei u.a. B. Pergamenschikow, B. Greenhouse, W. Boettcher, M. Pressler und Y. Menuhin, gewann er zahlreiche Preise. Er ist als Solist mit Orchestern und Kammermusiker weltweit in renommierten Konzertsälen zu erleben. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich dem Unterrichten. Er ist Professor an der Kunstuniversität Graz, und gibt regelmäßig Meisterkurse. Er ist künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals „Musikfest Goslar“, und spielt auf einem prachtvollen Cello von Carlo Antonio Testore, Mailand 1746.

 

JAZZ - 1. Mai 2026

Elisabeth Lohninger Quartett

Queen goes Jazz

Elisabeth Lohninger - Gesang
Walter Fischbacher - Piano
Márton Zsiborás - Bass
Ulf Stricker - Schlagzeug

 

Wenn Elisabeth Lohninger auf die Bühne tritt, wird klar: Hier wird kein Jazz von der Stange serviert. Von der Presse als „Kate Bush des Jazz“ gefeiert, scheut sie weder stilistische Gratwanderungen noch musikalische Tabus. Ihre samtig-dunkle Altstimme bildet das stimmliche Gegenstück zum ikonischen Freddie Mercury – und genau darin liegt der Reiz: Wo er theatralisch explodiert, bleibt sie seelenvoll und subtil. Und plötzlich wirken selbst die bekanntesten Queen-Texte wie neu gehört. Gemeinsam mit ihrem kongenialen Partner, dem Pianisten Walter Fischbacher, hat sie ein Programm geschaffen, das Queen-Klassiker auf links dreht: von hymnischen Evergreens wie We Are the Champions bis hin zu beinahe vergessenen Perlen wie Cool Cat. Alles neu gedacht, reduziert auf das Wesentliche, maßgeschneidert auf Stimme und Ausdruck.

 

KLASSIK - 22. Mai 2026

For ye Violls

Englische Musik für Gambenconsort

Werke von John Dowland, William Lawes, Anthony Holborne u.a.

Águeda Macias, Kristina Haller, Alma Stoye, Thomas Fields
- Violen da Gamba

 

Anlässlich des 400. Todesjahres John Dowlands taucht das junge Gambenconsort aus Studierenden und Absolvent:innen der Hochschule für Künste Bremen in die englische Tradition des Consort-Spiels des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts ein. Die sonoren Klänge der verschiedenen Gamben verschmelzen nahezu perfekt, ähnlich wie später bei einem Streichquartett. Vom Gambenconsort gespielt wirken die melancholischen Klangwelten der Musik von John Dowland, William Lawes und Anthony Holborne bezaubernd.

 

JAZZ Open Air - 12. Juni 2026

Jazz Invaders / Mo‘Jazz & Horns Bigband

Jazz Open Air im Innenhof

 

Zwei Bigbands aus der Region spielen ein unterhaltsames Programm - vom klassischen Bigband Jazz à la Duke Ellington und Count Basie bis hin zu Funk, Soul und Latin von Stevie Wonder, Snarky Puppy und Jamie Cullum.

 

KLASSIK - 26. Juni 2026

Hyunjoo Na & Ensemble Harmonies du Parnasse

Musikalisches Vielerley

Musik des 18. Jahrhunderts für Orgel, Cembalo und Streicher

Hyunjoo Na - Orgel, Cembalo
Ensemble Harmonies du Parnasse

 

Nach dem Erfolg des Abschlusskonzertes der Saison ‘24 werden Hyunjoo Na und das Streichensemble Harmonies du Parnasse wieder ein sommerlich-buntes Konzertprogramm mit gut gelaunter Musik des 18. Jahrhunderts präsentieren. Wie im letzten Jahr werden von Soli bis Concerti und von bekanntem zu obskurem für Streicher, Orgel oder Cembalo auf dem Programm stehen.

 

Open Air: Jazz meets Carillon - 3. Juli 2026

Jazz meets Carillon

Open Air im Innenhof

 

Traditionell findet zum Sommerausklang wieder die beliebte „Jazz meets Carillon“ Session statt. Eine Jazzband trifft auf ein live gespieltes Glockenspiel.