Jazz in Habenhausen

Simon-Petrus Kirche

Jazz in Habenhausen

Saison 2021

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Jeden ersten Freitag im Monat um 20 Uhr.

Immer in der Simon-Petrus Kirche, Habenhauser Dorfstr. 42.

 

Jazzkonzerte in der Saison 2021

Die Jazzkonzerte in der Habenhauser Kirche können innerhalb der 12. Konzertsaison endlich wieder aufgenommen werden. Wie in den Vorjahren hat der Bremer Pianist Jens Schöwing ein vielfältiges und interessantes Programm zusammengestellt, in dem sich traditionelle und moderne Spielarten begegnen und die Vielfalt des Jazz darstellen.

Ab Warnstufe 1 gilt für alle Konzerte die 3G-Regel!

Bitte melden Sie sich für die Konzerte über den Termineintrag im Kalender an https://www.simon-petrus.de/kalender

 

 

 

 

1. Oktober 2021

African Marketplace -
The Music of Abdullah Ibrahim

Peter Dahm - Saxofone
Jens Schöwing - Piano
Ralf Stahn - Kontrabass
Günter Orendi - Schlagzeug

 

Für viele Menschen in Deutschland und in der ganzen Welt ist die Musik vom 87 Jahre alten afrikanischen Jazzpianisten, Komponisten und Bandleader Abdullah Ibrahim (Dollar Brand) untrennbar verknüpft mit dem Kampf für die Beendigung der Rassentrennung in Südafrika und die kulturelle und soziale Emanzipation der Bevölkerungsmehrheit. Das Apartheid-System wurde 1992 aufgehoben. Zwei Jahre später spielte Abdullah Ibrahim bei den Feierlichkeiten zur Einsetzung von Nelson Mandela als Präsident des Landes. Südafrika ist allerdings auch heute noch weit davon entfernt, die tiefgehenden Folgen der Apartheid überwunden zu haben.

Abdullah Ibrahim sieht seine Rolle als Musiker in Südafrika heute darin, die Narben dieses Systems heilen zu helfen. In seiner Musikschule "M7"versucht er, seinen jungen Schülern, die von der Geschichte ihres Landes kaum noch etwas wissen, den Wert der eigenen kulturellen Traditionen wie auch die universelle Sprache des Jazz nahezubringen.

Mit seiner Musik verkörpert Abdullah Ibrahim beides auf unnachahmliche Weise selbst, und es zeigt sich, dass seine musikalische Sprache leicht zugänglich und verständlich ist.

Wer einmal selbst im Kindergottesdienst oder als Konfirmand*in mit Kirchenliedern zu tun hatte, wird in der Musik von Abdullah Ibrahim Vertrautes wiederfinden und gleichzeitig verblüfft feststellen, wie dieses Vertraute sich durch die afrikanischen Einflüsse in etwas ungewohnt Fröhliches oder tief Spirituelles, Kämpferisches oder auch Tänzerisches verwandelt.

 

 

5. November 2021

HanseSWINGproject -
The Songs of Irving Berlin

Nina Majer - voc
Olaf Barkow - sax, cl, fl
Andreas Hinrichs - p
Moritz Zopf - b
Wolf Grezesch - dr

 

 

Das Quintett um die Sängerin Nina Majer verschreibt sich in bester Mainstream-Tradition der Pflege der „Klassiker“ des Great American Songbook. Ob Irving Berlin, Cole Porter, George Gershwin, Richard Rodgers oder Duke Ellington - seit der Gründung von hanseSWINGproject im Jahr 2004 präsentiert das Jazz-Quintett mit den unvergänglichen Klassikern des American Songbook eine Melange aus mitreißenden Swingnummern und gefühlvoll präsentierten Balladen.

Die Musikstücke werden durch Wortbeiträge mit biographischen und musikhistorischen Anmerkungen verbunden. So kann der Hörer im Verlaufe des Konzertes nicht nur die schönsten Standards genießen. Gleichzeitig festigt sich bei ihm auch ein Bild von der Person des Komponisten und der Zeit der Entstehung.

www.hanse-swing-project.de

 

3. Dezember 2021

Moritz Schöwing & Friends -
Songs of Lyle Mays


Moritz Schöwing - Piano
Adam Spoerhase - Saxophon
Felix Kantelberg - Gitarre
Magnus Bodzin - Bass
Jannik Stock - Schlagzeug

 

Lyle Mays, welcher als Keyboarder und Pianist der Pat Metheny Group bekannt wurde, wird heute zu den wichtigsten Jazzpianisten überhaupt gezählt. Nicht nur sein Klavierspiel, sondern auch seine Arbeit mit Keyboards und Synthesizern machten ihn weltbekannt. Sein Tod im Alter von 66 Jahren in 2019 löste in der Musikerwelt große Trauer aus.

Neben der Pat Metheny Group veröffentlichte Lyle Mays einige Alben, welche verschiedener nicht sein könnten. Ob im klassischen Jazztrio, modernen Fusion oder im Solo-Piano - seine von europäischer Klassik beeinflussten kompositorischen Künste machen jedes Stück einzigartig.

Der junge Bremer Pianist Moritz Schöwing hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lyle Mays Werke aufzugreifen und neu zu interpretieren. Die Band, allesamt Studenten und Absolventen der Hochschule für Künste Bremen, spielen vor allem Stücke, die unter Mays Namen erschienen sind.