Monatslieder

Songs für den 20.7. am Osterdeich 

1. Song Das Leben will raus 

Es gibt so Tage, an denen niemand drinnen bleibt, die Sonne früh schon hoch steht und nach draußen treibt. Fenster auf, Nase voll, überall Sommerduft, alle Sinne hellwach: Da liegt was in der Luft.

Ich atme tief ein und sing es hinaus:
Gott liebt das Leben und das Leben will raus. Oooh, oooh.

Der Sommer macht zuletzt sogar den Regen warm und zeigt im Norden seinen ganz besondren Charme.Fahr ans Meer, spür den Wind! Gott macht es grandios. Strandsand bleibt überall. Der Sommer lässt nicht los.

Ich atme tief ein und sing es hinaus:
Gott liebt das Leben und das Leben will raus. Oooh, oooh.

Wer kann geht barfuß, schwimmt und schwingt sich auf das Rad, vergisst die Uhrzeit über einem großen Tag.
Holz auf Holz, Feuer an, die Abendsonne rot. Komm, reich mir deinen Wein und koste unser Brot.

Ich atme tief ein und sing es hinaus:
Gott liebt das Leben und das Leben will raus. Oooh, oooh.

Gott macht es grandios. Spür den Wind! Leinen los! 

 

2. Song Alle auf der Welt 

Alles auf der Welt
hat seine Stunde, hat seine Zeit. Wir feiern den Moment
als kleines Stück von der Ewigkeit.

Jedes Ereignis, jede Sekunde,
jedes Suchen, jedes Finden hat seine Stunde. Auch jeder Anfang und jedes Ende,
jedes Gehen, jedes Bleiben und jede Wende.

Alles auf der Welt
hat seine Stunde, hat seine Zeit. Wir feiern den Moment
als kleines Stück von der Ewigkeit.

Jede Verneinung, jede Ekstase,
jedes Lachen, jedes Weinen hat seine Phase. Auch jedes Lösen und jedes Kleben,
jedes Reden, jedes Schweigen und jedes Leben.

 

3. Song Darauf vertrau ich 

Darauf vertrau ich, das glaub ich. Da drauf, da bau ich.
Darauf vertrau ich, das glaub ich. Da drauf, da bau ich: Ich brauche dich.

Dass du da bist und mich siehst, mich in deine Welt reinziehst,
Dass du liebst und mir vergibst, mir was zutraust und mich schiebst, Du hast alles ausgedacht und das Licht hier angemacht:

Dass du unsre Nähe suchst, an den Rändern nach uns rufst,
Dass du Scherben wieder klebst, selbst im Tod noch weiter gehst, stehst in unserm Leben auf, gibst ihm einen neuen Lauf.

Dass dein Geist die Lage dreht, jedes Kind die Welt bewegt, Dass du groß von Liebe träumst, keinen Tag mit uns versäumst, Wir sind dann nicht mehr allein, werden Wahlverwandte sein: 

 

4. Song Du glättest die Wogen 

Du bist mein Lotse, mein Leuchtturm in der Nacht. Dein Licht weist mir den Weg in schweren Zeiten. Du bist mein Kompass, mein Steuer und Radar.
Du hältst mich sanft auf Kurs, willst mich begleiten.

Du glättest die Wogen und alles wird leise.
Du glättest die Wogen auf meiner Reise.
Du nimmst mir die Angst und schenkst mir das Leben, hast alles gegeben, im Großen und ganz.

Der Sturm wird stärker, die Wellen schlagen schwer. Du trägst mich selbst durch diese rauen Tage.
Du bist der Anker, der mich am Boden hält.
Du schärfst den Blick in aussichtsloser Lage.

Du glättest die Wogen und alles wird leise.
Du glättest die Wogen auf meiner Reise.
Du nimmst mir die Angst und schenkst mir das Leben, hast alles gegeben, im Großen und ganz.

Du flickst mein Segel mit Liebe und Geduld. Du tröstest mich und lässt mich sicher schlafen. Und ganz am Ende, wenn jeder Ton verklingt, dann kehre ich zurück in deinen Hafen.

Du glättest die Wogen und alles wird leise.
Du glättest die Wogen auf meiner Reise.
Du nimmst mir die Angst und schenkst mir das Leben, hast alles gegeben, im Großen und ganz. 

 

5. Song Komm vom Schatten ins Licht 

Ich hab geträumt, es fallen Sterne. Nicht nur einer, nein, eine Billion. Über allen Ländern dieser Erde eine Feuerwerksfunkenvision. Ich hab gehört, dass heut ein Sturm kommt, weißes Rauschen statt Rockradio.
Über allen Städten frischer Regen, erste Tropfen auf meinem Balkon.

Eine Sprache, eine Liebe,
egal, wer du bist, egal wo du bist:
Eine Sprache, eine Liebe,
egal, wie verloren du bist: Komm vom Schatten ins Licht.

Aus meinen Augen fallen Tränen.
Aus dem Bach wird ein Fluss, wird ein Strom. Alle Tage eines schweren Lebens
fließen weiter und weiter davon.
Und durch die Straßen laufen Menschen, bunte Farben auf grauem Beton.
Und auf einmal höre ich sie singen, diesen alles verbindenden Ton.

 

6. Song Der Himmel bist du 

 

Der Himmel ist ein Zimmer ohne Heizung unterm Dach. Der Himmel ist das Butterbrot nach einem langen Tag.

Der Himmel ist ein Schlager, den Juan am Bahnhof singt. Der Himmel ist die Lerche, die dir eine Nachricht bringt.

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.
Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir Streuner oder Helden sind.                                                                                                                                                       Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.
Der Himmel bist du.

Der Himmel ist das Foto, das ich gestern von dir fand. Der Himmel ist ein Regenschirm, der irgendwann verschwand.

Der Himmel ist die Sohle unter meinem neuen Schuh. Der Himmel, meine Liebe, ist ein Hafen so wie du.

Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.
Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir Streuner oder Helden sind.                                                                                                                                                       Der Himmel bist du, du, du, du, ob wir oben oder unten sind.
Der Himmel bist du.

Der Himmel ist ein Passwort, kommt in jedes Herz hinein. Der Himmel ist ein Fischernetz, fängt scheue Träume ein.

Der Himmel ist ein Tänzer, kurz nach zwölf im Spätverkauf. Der Himmel ist ein Bote, steigt mit dir die Berge rauf.

 

7. Song Wie ein Licht 

Einsame Straßen, menschenverlassen. Ängstliche Herzen, leuchtende Kerzen.

Teure Geschenke, leere Beschenkte. Glanzvoller Ausklang, ein neuer Anfang.

Wie ein Licht in der Nacht scheinst du hell mit aller Kraft. Alles Gold dieser Welt ist ohne dich nichts wert.

Aufbruch zum Frieden, Ängste besiegen. Nacht überwinden, Helligkeit finden.

Wie ein Licht in der Nacht scheinst du hell mit aller Kraft. Alles Gold dieser Welt ist ohne dich nichts wert. 

 

8. Song Wenn in der Stadt nicht viel los ist 

Halb sechs, das Tageslicht ist schon verschwunden. Beschlagne Fensterscheiben, wo ich hinseh.
Mich treibt die Sehnsucht. Ich hab kalte Füße.
Und trotzdem ist es anders als nur einfach ungemütlich.

Wenn in der Stadt nicht viel los ist,
dann ist da mehr Platz für mich.
Wenn mir der Nebel die Sicht nimmt, dann frag ich mich: Wo bleibt das Licht?

Das neue Jahr hat g‘rade erst begonnen.
Und ich mach mir schon viel zu viele Sorgen,
verrenne mich, vergesse, stehnzubleiben.
Ich lass die Uhr zuhause, atme tief und lass mich treiben. 

 

9. Song So wie du bist 

Schiffe brauchen Häfen, eines Tages Komm'n sie an. Ich brauch deinen Himmel, wo ich drunter schlüpfen kann. In mein Herz schreibst du mir dieses Lied: 

Ich mag dich so, wie bist, ich seh dich so, wie du bist, ich nehm dich so, wie du bist,                                                                                                                           Ich lass dich so, wie du bist, ich brauch dich so, wie du bist, ich will dich so, wie du bist, ganz genauso wie du bist. 

Jeder braucht nen Kompass, der die grobe Richtung gibt. Ich brauch deine Blick, fühl mich mutig und geliebt. Trägt der Wind diese Nachricht hat zu dir: 

Träume brauchen Träumer, manche werden einmal wahr. Ich brauch deine Worte, manchmal fremd und manchmal klar. Flüstert mir deine Stimme ins Ohr. 

 

10. Song Feuer und Flamme 

Du sagst zu mir, ich könnt ́ den Himmel sehen und dass es richtig ist, im Weg zu stehen,
drei Schritte mehr als nötig mitzugehen.

Ich find mich oft am Ende knapp daneben, dann träume ich, mein Herz empor zu heben, mit dir zusammen werf ich mich ins Leben:

Dann bin ich Feuer und Flamme. Feuer und Flamme.
Dann bin ich Feuer und Flamme. Ich brenne mit dir.

Du sagst zu mir, ich könnt ́ es endlich wagen,
mit einem Wort die halbe Welt zu tragen,
und wenn ́s drauf ankommt „Bleib bei mir“ zu sagen.

Ich bleibe oft am Blick nach hinten kleben, dann träume ich, mein Herz empor zu heben, mit dir zusammen werf ich mich ins Leben:

Dann bin ich Feuer und Flamme. Feuer und Flamme.
Dann bin ich Feuer und Flamme. Ich brenne mit dir.

Du sagst zu mir, ich könnte Grenzen sprengen Und meine Liebe in den Morgen mengen, mich dann an deine seid ́nen Fäden hängen.

Schaff ich es nicht, aus eig ́ner Kraft zu schweben, dann träume ich, mein Herz empor zu heben,
mit dir zusammen werf ich mich ins Leben: 

 

11. Song Bis wir uns wiedersehen 

Jeder Fleck auf deiner Hand ist ein Roman,
erzählt von Hoffnung, Lautsein, Scheitern, Neuanfang. Jede Falte auf der Stirn ist ein Gebet,
singt vom Wissen, dass es immer weitergeht.

Jedes stolze graue Haar ist ein Triumph, Frieden ist auch nur Vergebung trotz Vernunft.                                                                                                                  Alles wird ein bisschen besser, wenn du tanzt. Wir verlieren so viel Zeit mit unsrer Angst.

Ich hoff, wenn dein Herz mal bricht,
dass du‘s trotzdem noch verschenkst.
Ich hoff, du verschwendest dich,
auch wenn du dich tausend Mal verrennst.

Jede Narbe, die dich schmückt, ist ein Geschenk, weil du trotzdem aufstehst, atmest, weiter rennst.                                                                                              Jeder Riss in deinem Herz ist ein Applaus. Wenn der Zweifel dich anschreit, dann lach ihn aus.